Von der Luft. §. 2cs. ziz. 2?
tenlaus die Hitze des meißglühenden Eisensgegeben, und dann denselben gut an bey-den Oeffnungen verschließen lassen, hieraufließ er ihn erkalten, brachte ihn unter kal-tes Wasser, öffnete ihn daselbst, und ausder Menge des nun eindringenden Wassersfand er, daß die Lust in der Röhre nur,^4 von der äußeren war, folglich dieselbein einem viermahl größeren Raume ausge-dehnet wurde. — Hicraufgründen stch wichtigegroße Rechnungen.
§. 2-Z.
Gränzen des Druckes der Luft.
Daß der Druck der Luft nicht unend-lich seyn könne, sondern eine bestimmte Größehaben müsse, konnte man wohl a priorivermuthen. Aber seit Galilei's (geb.1564. ch 1642) Zeiten weiß man es auchn posteriori. Ihm wird die Entdeckung zu-geschrieben, daß das W a sse r nur Z2 Fußhoch durch den Druck der Luft erhalten