Bon der Luft. §.'so^- vz
auch den Druck berechnet. Daß die Lustbey uns so dünne ist, rührt daher, weil wiruns nahe an der Gränze derselben befinden.Unten in der Erde ist sie gewiß dichter. Jaes giebt da Stellen, in welchen selbst dasGold schwimmen würde, weswegen dennauch Franklin einmahl die Luft für dendichtesten Körper erklärte. (S. i. Bandch.S. 52.)
Die Schwere und der Druck der Luftwird weiter unten durch eine Menge Ver-suche bestätiget werden. Fürs erste reichtdazu die Erfahrung hin, das auS einer nichtallzuweiten, mit Wasser gefüllten, und obenverschlossenen Röhre, daS Wasser nicht her-ausflicßt, ungeachtet die Röhre unten offenist, welches durchaus von nichts anderem,als von dem Drucke der Luft herrühren kann.Auch ans der allerw eitcsten Röhre würdedas Wasser nicht ausfliesten, wenn dasselbenicht beym Umdrehen der Röhre in eineschwankende Bewegung genekhe. Beugt man