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Beschreibung eines einfachen Reisebarometers : nebst eine Anleitung zur leichten Berechnung der Berghöhen
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7. S. 136 ist bey den Höhenmessungen desHerrn von Fillefosse vergessen worden, das Quek-silber auf die mittlere Temp. der Luft zurückzu-führen. Bringt man diese Correktion an, so ste-hen sie also :

Barom.

Nivell.

Untersch.

Nro. 1,

966,3 F.

922,2 F.

+ 44,1 F.

2.

8n,4

793, 6

+ 17,8

3-

714>5

699,6

+ i4,9

4-

249,4

272,4

-r 23,0

5-

968,0

97 2 >°

-r 4>°

6.

49L5

475,o

+ 16,5

Die Ursache

dieser Abweichungen

liegt wohl

meistens im fehlerhaften Ablesenbey der ungünsti-gen Beleuchtung in Bergwerken. Vielleicht auchmit im Barometer, da es 1,8 Linien niedrigerstand, als das Goettinger. Gute Barometer wei-chen nie so viel von einander ab selbst mit-telmäfsige thun es nicht einmal. Ich habe vonFrankfurth bis Cuhr in Graubünten 20 Baro-meter mit meinem Reisebarometer verglichenund alle zeigten bis auf 1, 2, 5 bis 4 hundertelZoll dieselbe Höhe wie dieses; obschon in den20 Barom., die miteinander verglichen wurden,gewifs allerhand Queksilber war, da sie in En-gelland, Frankreich, Deutschland und der Schweizvon ganz verschiedenen Künstlern waren gemachtworden.

Auch ist das Gewicht des Queksilbers immeraehr nahe, so wie ich es Seite 109 nach Fourcroydngegeben habe. Biot fand es ebenfalls bey sei-nen sehr genauen Abwiegungen 13,59 ^i* !3,6°-das des Wassers = 1 gesetzt. Bey den andern An-saben liegt der Fehler nicht am Queksilber, son-gern an den Abwiegungen.