kel kann man nun leicht auf den Horizont re-ducieren, da man die Tiefenwinkel schon kenntund man berechnet nun die sechs Dreyecke dieum den Punct a herumliegen, da in jedem zweySeiten, nebst dem eingeschlossenen Winkel, be-kannt sind.
Man sieht, wie leicht es auf diese Weise fürden gebildeten Ingenieur ist, sich mit Hülfe desBarometers auch in solchen schwierigen Fällenzu helfen, wo ihn die gewöhnlichen Hülfsmittelverlassen. *)
Ich habe hier das Verfahren mit Hülfe desBarometers eine Standlinie zum trianguliren zumessen nur im allgemeinen darstellen wollen.D as Ganze gehört in die Trigonometrie. In die-ser werden auch die Tabellen, die hiebey ge-braucht werden, mitgetheilt, worunter die diewichtigsten sind, die sich anf die Strahlenbre-chung beziehen, mit denen man die gemessenenHöhen und Tiefen-Winkel verbessern mufs.
*) Freylich mufs er etwas mehr Kenntnisse be-sitzen als manche von den Herren, die sich für To-pographen ausgehen, und deren ganze Wissenschaftblos im Zeichnen und im Aufnehmen mit. Schrittenbesteht. Diese haben es in der Rechenkunst gewöhn-lich picht weiter als bis»zu den vier Species gebracht,und es fällt ihnen schon Zu schwer, wenn sie denMaasstab einer Karte , der in rheinischen Ruthen ist,in Meter reducieren sollen. Von solchen darf mannicht fodern, dafs sie Dreyecke berechnen und Win-kel auf den Horizont reducieren sollen.