man von b nach c sehen, weil man die Winkelbey b und c nicht messen kann. Nur in demFalle kann man die Länge der Linie b c berech-nen, wenn man die Länge von a b und a c kennt,und den Winkel bey a. Dieser Fall ist aberbeym gewöhnlichen Triangulieren selten, undunter fünfzig Dreyecken sind oft keine .zwey indenen man zwey Seiten mit dem eingeschlosse-nen Winkel kennt. Der gewöhnlichste Fall istder, dafs man zwey Winkel und eine Seite kennt,aus denen man dann die beyden andern Seitenberechnet.
Das Barometer biethet nun dem Ingenieur-Officier ein trefliches Mittel dar, in einer sol-chen Gegend die Entfernung der Hauptpuncteschnell, und mit einer Genauigkeit zu bestim-men, welche dem Zwecke seiner Sendung ent-spricht.
Er mifst nemlich mit ihm die Höhe derBerge, und jede Messung gibt ihm eine Stand-linie, die etwa bis auf 10 bis 20 Fufs geuau ist,und was ein Hauptvortheil ist, der eine derEndpuncte dieser Standlinien liegt auf demGipfel des Berges, also da, wo er die weitesteAussicht hat und ihn am meisten gebrauchenkann. — Der andere Endpunct der Standlinieliegt zwar im Fufse des Berges, wo er wederhinkommen, noch hinsehen kann. Aber diesesthut nichts, wie wir bald sehen werden.
Liegen nun mehrere Orte um den Berg