häuse des Barometers, Der andere steckt inin einem Futterale und wird in der Taschenachgetragen.
Der Wärmemesser ist in Fig. 4 ahgebildet.Er besteht aus einer Glaskugel und einer 6ehrengen Röhre die oben zugeschmolzen ist. Vor-her wird er mit Queksi’b-er gefüllt. Wenn mandie Kugel in siedendes Wasser hält, so dehntsich das Queksilher aus und steigt bis ans En-de der Röhre. Die Stelle, wo er alsdann steht,wird mit einem Einschnitte ins Glas bezeichnetund heifst der Siedpunct. Hält man ihn dann ingefrierendes Wasser, so zieht sich das Queksil-ber zusammen bis in g. Diese Stelle wird wie-der bezeichnet .und heifst der Gefrierpunct. Herr•von Reaumür theilte die Entfernung beyderPuncte in 8° Theile, die er Grade nannte. —Diese Eintheilung ist bey uns und in Frankreichdie gewöhnlichste. In neuern Zeiten hat manauch angefangen diesen Raum in 100 Theile ein-zutheileu, welche man Centesimal-Grade nennt.
Auf den englischen Wärmemessern findetman häufig ~ die Eintheilung des Herrn Fahren-heit. Dieser theilte den Raum vom Siedpunctebis zum Gefrierpuncte in 180 Theile, die erebenfalls Grade nannte. Weil er nun glaubte,dafs die gröl’ste Kälte nur 52 Grad unter demGefrierpuncte gehe, so setzte er seinen o Punct