Gefäfse mit Queksilber steht , welches eben-falls von Glas ist.
Das Gefäfs ist oben verschlossen, hat abereine kleine Oeffnung, durch welche die Luftfrey auf das Queksilber drücken kann. Je stär-ker der Druck ist, desto mehr fällt das Quek-silber im Gefäfs und desto mehr steigt es inder Röhre. Da aber das Gefäfs weiter ist alsdie Röhre, so fällt es im Gefäfs weniger als esin der Röhre steigt. So kann es z. B. 13 Linienin der Röhre steigen, wenn es 1 Linie im Ge-fäfse fällt, wenn jene nemlich lgmal enger istals dieses.
III.
Auskochen der Barometer.
Das Queksilber mufs, ehe es in die Barome-terröhre gefüllt wird, sorgfältig gereinigt wer-den. Dieses geschieht theils durch Kochen,theils durch Durchpressen durch Leder. Zuletztwird es vor dem Einfüllen in einer gläsernenFlasche lange geschüttelt, wodurch es die grösteBeweglichkeit erhält.
Die Barometerröhren werden, ehe sie zuge-schmolzen werden, inwendig mit Hülfe eines