3
In den meisten Büchern, welche vomHöhenmessen mit dem Barometer hande-len, ist dieses in so gelehrten Formelnvorgetragen, die die wenigsten verstehen,welche in den Fall kommen können, sieanzuwenden. Der Kaufmann, der Fabri-kant, der Landprediger besitzen vielleichtein gutes Barometer, — sie wünschen dieHöhe der Berge zu kennen, die ihrenOrt umgeben, aber sie können sich keineIdee davon machen, wie man dieses be-rechnet, da ihnen die Logarithmen fremdsind.
Allein die Höhe dieser Berge ist, sowie aller Berge in Deutschland, nicht grös-ser als dafs das Queksilber im Barometernur etwa 3 oder 4 Zoll auf ihnen fällt,und man kann sie daher eben so genauohne Logarithmen berechnen als mit den-selben. Man braucht nur dfe Atmosphärein 2800 Schichten zu theilen, deren je-de einer Queksilbersäule von T |~g- ZollHöhe das Gleichgewicht hält, —. und