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ten ihm die gute Pfründe, den Beifall, das allgemeine und unbegränzteVertrauen des Volkes, dcnSegen und die Wirkungen seiner Arbeitenund Predigten.
Sein Rival und Nachfolger auf dieser Pfarrey Gallneukirchenarbeitete gewaltig.an seinem Sturze, war dem Scheine nach seinFreund und dabei sein bestandiger Anklager, um seinen Zweck zu er-reichen, und er erreichte ihn.
Die Hofstclle in Wien, wohin die Klage wanderte, sah durchdas Gewebe durch, und erklarte ihn für unschuldig; der KaiserFranz selbst bezeugte: Boos wäre kein Ketzer und kein gefahrlicherMann. Darauf bekam er wieder ein paar Jahre Ruhe, er wirktefort, wie zuvor.
Allein die Feinde ruhten nicht, sie klagten wieder. Auf den24. Juli 1815 ward Boos vor das Konsistorium in Linz berufen,inquirirt und nicht mehr nach Hause zu seiner Pfarrey gelassen, son-dern in dem Karmeliter-Kloster in Linz eingesperrt, zuerst nur leicht,so daß er im Kloster umhergehen durfte, aber den 16. Febr. 1816wurde er in eine Zelle gesperrt, und ein Schloß vor die Thür geschla-gen, so daß er nicht mehr an die Lust heraus durfte.
Es waren ihm gleich anfangs alle seine Briefe von Freundenund alle seine Papiere weggenommen, worüber er sich dann in Kon-stituten und Verhören verantworten mußte; weil aber diese Inquisi-tors-Augen nicht mit dem Herzen lasen, mit dem sie geschriebenwaren, war es für ihn eine Folter.
Er wurde nun wiederum in Wien bei der Hofstelle und beimKaiser, und zwar noch starker angeklagt, als hatte er sich schwe-rer Policeyübertretungen und geheimer Gesellschaften schuldig ge-macht.
Allein dieHofstelle entschied wiederum gegen dieKlager und erklar-te Boos durch eine kaiserliche Resolution vom 24. April 1816 für freivon diesem Verbrechen sowohl, als von Ketzercy und Schwärmern),wollte ihn, um ihn seinenFeindcn aus den Händen zu reißen, anders-wo, und zwar vom Erzbischof von Wien, unparteiischer untersuchenlassen, und ihm zur völligen Freiheit helfen. Nur für den Fall, daß erselbst lieber auswandern wollte, wurde ihm dazu die allerhöchste Be-willigung gegeben.
Boos wählte das Letztere, und verließ Oestreich wieder, reisteEnde May's von Linz nach Baiern, in sein Vaterland, zurück.