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wornach wir blos von der Macht der höllischen Gei-ster befreit worden seyn sotten, für durchaus unvoll-ständig erklären. Denn die Hauptsache ist hier wie-derum vergessen, daß wir befreit wordeil sind von derKnechtschaft der Sünde, und von den Strafen der Sünde,so daßwir nnnFriedcn mit Gott haben. Dicß istzmn Thcilschon in den vorhin angeführten Stellen ausgedrückt, dochführen wir auch noch folgende an: Christus hat uns erlöstvon dem Fluch dcö Gesetzes Gal. 3,13. Erhat Friede ge-macht durch das Blut an seinem Kreuz durch sich selbst.Col. 1, 20. Er hat den, der von keiner Sünde wuß-te, für unS zur Sünde gemacht, auf daß wir würdenin ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. 2 Cor.5, 21. Christus ist gestorben für unsere Sünden, nachder Schrift. 1 Cor. 15, 3. DaS ist mein Blut, wel-ches vergossen wird für Viele zur Vergebung der Sün-den. Matth. 26, 23» Darum wird er genannt derMittler zwischen Gott und den Menschen 1 Tim. 2, 5.ein treuer Hoherpriestcr vor Gott, zu versöhnen dieSünde des Volks. Hebr. 2, 17. DaS ist die Haupt-sache, dessen freuen wir nnS, daß wir durch Christumnun zu Gott kommen dürfen. Von einer Befreiungdurch den Tod Christi auö der Macht der höllischenGeister, so daß dieselben etwa nicht mehr auf uns ein-wirken, unS nicht mehr zum Bösen versuchen könnten,steht nichts in der Bibel, wohl aber das GcgenthcilEph. 6, 12. Vom 10 Vcrö an crmahnt Paulus dieGläubigen zu EphcsuS, sie sollen sich verwahren gegendie Nachstellungen des Teufels (denen auch der Gläu-bige noch ausgesetzt ist). Denn wir — er schließt alsoauch sich nicht ans — haben nicht mit Fleisch undBlut zu kämpfen, sondern mit den bösen Geistern nn-