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Emanuel Swedenborg, der nordische Seher
Entstehung
Seite
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Aber man kann doch nicht wohl umhin, zu glauben,daß Goistcr sind, und Swedenborg sagte ganz kalt undtrocken in seinem Leben, und noch ans seinem Todbettein London: er könne sie sehen und habe sie gc>chcn."linsers BedünkenS kann man den Geisterglauben nichtabsolut verWersen, So wenig Anknüpfungspunkte al-lerdings für denselben die Fortschritte der Philosophiebesonders in unfern Tagen darbieten, so müßten wireS dessen ungeachtet für unwissenschaftlich erklären,wollte man alles hieher Gehörige schlechthin für Aus-geburten deS Aberglaubens oder deö Betrugs halten.Die von JustinuS Kerner angeregten Untersuchungenüber diesen Gegenstand halten wir für noch nicht soweitgediehen, daß wir uns erkühnen dürften, ein bestimm-tes Urtheil auszusprechen. Ja in dem vorliegendenFall ist dieß nicht einmal nöthig. Wir können getrostzugeben, daß Geister gebe. Denn von diesem Glau-ben bis zum Glanben daran, daß ein Lebender in dielinterweit hinabsteigen und sich dort nach Bequemlich-keit mit den abgeschiedenen Geistern unterhalten könne,ist mehr als ein Niesenschritt. Alle diese Behauptun-gen Swedenborgs, wornach er mit Moses, den Aposteln,Luther und verstorbcncnKönigcn gesprochen haben woll-te, müssen wir sie nicht für schlechthin unmöglich, fürfabelhaft erklaren? Ebenso verhalt es sich mit den En-gelSerscheinungcn, deren er sich rühmte. Mag manüber die Angelophaniecn des Neuen Testaments denken,wie man mag, seither jedenfalls ist kein Engel mehrerschienen. Zugegeben, daß es Engel gibt, und daß sie,wie schon von Theologen behauptet worden, zu Zeitenerscheinen, wo die Vorsehung unmittelbar in die Mensch-heit eingreife, wie zur Zeit der Stiftung des Christen-