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Emanuel Swedenborg, der nordische Seher
Entstehung
Seite
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so sind sie wenigstens unterhaltend, und müssen auchden Psychologen Interesse abgewinnen. Es ist wirk-lich ein Nathsel, wie ein Manu, dessen bergmännischeund mathemathischc Leistungen den vorwiegenden Ver-stand beurkunden, plötzlich in solche GefühlSabnormi-tätcn überspringen konnte, ein Räthscl, dessen Lösungum so schwieriger ist, wenn man bedenkt, daß, wennauch die Anlage zu solchem Beginnen von Kindheitans in Swedenborg lag, doch daS plötzliche Erwachenderselben durch keine äußerliche Umstände bedingt ist,sondern Swedenborg aus einem Gcometer und Berg-mann, wie vom Himmel gefallen, ein Geisterseherwird/)

Der erste Gcistcrspuck, zugleich der Gipfel aller,kam im Jahr 17st3 vor. Hören wir Swedenborg selbstdarüber.Ich war zu London, erzählt er, und speistesehr spät zu Mittag in meiner gewöhnlichen Herberge,in der ich mir ein Zimmer vorbehalten hatte, um dieFreiheit zu haben, nach Gefallen darinn über geistigeDinge nachdenken zn können. Ich fühlte mich vonHunger geteicben, und mit großem Appetit. Ge-gen das Ende meiner Mahlzeit bemerkte ich, daß eineArt von Nebel sich über meine Augen verbreitete, undich sah den Boden meines Zimmers mit scheußlichenkriechenden Thicrcu bedeckt, als da sind Schlangen,Kröten, Raupen und dergleichen; ich war um so mehrdavon ergriffen, als die Finstcrniß sich mehrte, dochaber bald wieder verschwand. Alsdann sah ich deut-lich einen Mann in Mitten eines lebhaften und strah-lenden Lichtes in einer Ecke deö Zimmers sitzen; die

') Vergl, OetingerS Brief von Swedenborg bei Tafel S, 3K0