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chischen Sprache wohl bekannt, besonders aber in derMathematik ausgezeichnet Nach vollendeter akademi-scher Laufbahn begab er sich im Jahr 1710 ans Rei-sen, 'zuerst nach England und von da nach Holland,Frankreich und Deutschland, von wo er im Jahr 171ckwieder nach Hanse zurückkehrte. Wie sehr Sweden-borg verstand, auf seinen Reisen das Nützliche mit demAngenehmen zu verbinden, und wie sehr er überhauptsein ernstes wissenschaftliches Ziel im Auge behielt, gehtanö einer Dissertation über die königliche Societät derWissenschaften zu Upsala hervor, deren Verfasser unterAnderem von Swedenborg rühmt: „seine Briefe an dieSocietat während seines Aufenthalts im Auslande be-weisen, daß Wenige mit so großem Nuzcn reisen kön-nen. Eine unermüdliche Wißbegierde, die ans man-nigfaltige wichtige Gegenstände gerichtet ist, zeigt sichin allen. Mathematik, Astronomie und Mechanik schei-nen seine LieblingSwissenschaftcn gewesen zn seyn, under hatte bereits große Fortschritte in ihnen gemacht.Ucberall wurde er mit den berühmtesten Mathemati-kern und Astronomen bekannt, als mit Flamstead,Delahire, Varingnon n. a. m. Dieses Streben nachErweiterung seiner Kenntnisse war auch vereinigt mit ei-nem beständigen Eifer, seinem Vatcrlande wohl zn thun.Sobald er von irgend einer wichtigen Entdeckung hörte,war er besorgt, sie für Schweden nnzbar zu machen,indem er sie an sich kaufte, oder Modelle in die Hei-math schickte. Erschien ein gntcS Buch, so gab ernicht allein sogleich Nachricht davon, sondern bemühtesich auch eö dcrUnivcrsitätöbibliothekzu verschaffen."')
') Bei Tafel S. Igk.