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Emanuel Swedenborg, der nordische Seher
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nämlich, zugleich mit seinen Geschwistern, in den Adel-sstand erhoben ward. Dicß geschah jedoch nicht wegenseiner Verdienste, sondern nach der Schwedischen Sitte,wornach meistens die Söhne dcr Bischöffe in den Adel-sstand erhoben worden.

Der Bischoss Swcdbcrg wird allgemein als einMann geschildert, der sich ebenso durch Gelehrsamkeit,wie durch Frömmigkeit, Rechtlichkeit, Wohlthätigkcituud andere Tugenden auszeichnete. Swedenborg selbstsagt von ihm:mein Vater war ein zu seinerZeit berühmter Mann, der auch von der Gesellschaftfür Verbreitung deS Glaubens in England zu ihremMitglied erwählt wurde; von dem König Karl XII.war er auch glö Bischoff der Schwedischen Gemeindenin Pcnnsylvanien, sowie auch der Gemeinde in Londonvorgesetzt worden."*) Nur wird dem alten Swcdbcrgder Vorwurf einer Vorliebe für das Wunderbare ge-macht, welche sofort als ein Erbstück ans den Sohngekommen sey. Inwieweit dieser Vorwurf gegründetist, müssen wir dahin gestellt seyn lassen.

Einem Sohne des Bischoff Swcdbcrg, heißt esin der zum Andenken Swedenborgs in der Akademiezu Stockholm gehaltenen Rede, konnte eine gute Er-ziehung nicht fehlen".**) Und inderThat, wo sowiehier Alles zusammenwirkte, gute Gelegenheit mit Allembekannt zu werden, treue Sorgfalt von Seiten der El-tern, ausgezeichnete Gaben, frühe Reise, Arbeitslust,Unvcrdrosscnhcit, nimmer rastende Wißbegierde, da mußtewohl etwas Ausgezeichnetes zu Tage kommen.

") S. Tafel S. l3S.") S. Tafel S. S.