395
Zohann zum Vice-Generalissimus ernennte,hatte also zwar tapfere Soldaten und guteOfficiere, aber es fehlte ihm ein General,von welchem er eine glückliche Leitung desGanzen erwarten konnte. Um so geneigterzeigte er sich endlich, Napoleons Friedens?bcdingnngen einzugehen. Die Unterhand-lungen wegen desselben wurden (17. Aug.)von Champagny und Metternich, auf demSchlosse Ungrisch - Altcnburg, bey der Ver-einigung der Leytha mit der Donau, eröff-net, und zuletzt (im Set.) nach Schönbrunnverlegt. Der Tag der Schlacht bey Jena(14. Oct.) war auch der Tag, an welchemder Friede zu Wien unterzeichnet wurde.Oestreich musice ihn mit einem ansehnlichenTheile seiner Monarchie erkaufen. DieLänder, die es an Frankreich abtrat, waren1) das Hcrzogthum Salzburg, nebst Berch-tesgaden ; 2) das Jnnviercel und der west-liche Theil des Hausrucksviertcls von Ober-östreich; z) das Hcrzogthum Krain, nebstder Grasschaft Görz; 4) die Seestadt Triest,nebst ihrem Gebiethe; 5) der villacherKreis des Hcrzogthums Knrnthcn; 6) Tro-tten längs dem südlichen Ufer der Sau, biszum Einflüsse der Unna (der größte Theilder agramer Gcspannschaft, und das karl-siadtcr Generalat, mit den 5 Militärbezir-ken); 7) das östrcichische Zstrien; 8) diekleine Herrschaft Rasüns in Graubündcn;9) die vom Gebiethe des Königreichs Sach-sen eingeschlossenen böhmischen Dörfer; >c>)ganz Westgalizien; it) der zamofter Kreis
von