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Napoleon war, wegen des ErzherzogsKarl, gleichsam unbesorgt, an der südlichenSeite der Donau nach Wien gezogen. AchtTage hernach, als er daselbst angekommenwar, wollte er, um den Ausgang diesesKrieges zu entscheiden, seinen Gegner ander nördlichen Seite aufsuchen. Dieser hat-te die Absicht gehabt, dem französischenKaiser bey Wien zuvorzukommen. Da esaber an dem linken Ufer der Donau keineunterbrochne, für Armeen gangbare Stra-ßen giebt, so sah er sich gcnöthigt, durchBöhmen über Budweis seinen Weg zu neh-men. Er konnte daher nicht zu rechter Zeitbey Wien anlangen. Jetzt stand er, derStadt Wien gegen über, am Fuße des Bie-sambcrgcs, mit 75 — 80,000 Mann. Sei-ne Vorposten erstreckten sich rechts bis Krems,und links bis an die March. Hier wollteihn Napoleon nicht nur besiegen, sondernauch vernichten.
Schon sechs Tage nach dem Einzüge inWien (19. May) gicngcn die Franzosenüber den größcrn Arm der Donau. Amfolgenden Tage fanden sich schon Franzosen
auf