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dm Tage (4. Nov.) hatte sich eine schwerbische Abthcilung, unter dem General Mör-ner, mit Gewalt den Weg durch die Stadtgeöffnet. Blücher, der (am zttcn) Lübeck mit5OOO Mann besetzte, hatte keine Zeit, dievon ihm gewählte Stellung zu befestigen.Schon am folgenden Tage wurde er vonden Franzosen, unter Pontecorvo, angcgrif-fen. Das Eindringen derselben konnten 16vor das Thor gestellte Kanonen, die zumThcil zu früh zurückgezogen wurden, nichtverhindern. Pontecorvo's und Soult's Trup-pen begegneten einander in der Stadt. Zuihnen siiesi hernach auch die Mannschaft vonMnrat. Lübeck wurde jetzt der Schauplatzder schrecklichsten Auftritte. Die Franzosenverfolgten die Preussen bis in die Kirchen,bis in die Häuser. Vier Stunden langwurde auf die schrecklichste Art gemordet,geplündert, gemißhandclt. In den Thorenund ans den Gassen lagen auf 5000 Tobteund Sterbende. Selbst friedliche EinwohnerLübecks traf das Loos, gedödtet zu werden.Am folgenden Tage (7. Nov.) wehrte endlichPontecorvo dem Morden. Blücher mußte,von einer sehr überlegenen Macht eingeschlos-sen,