Schmettau tödtlich verwundet, als der Her-zog, ein Grcnadierbatallion gegen das DorfHasscnhausen vorführend, von einer Mus-ketenkugel seiner Augen beraubt wurde.
An des Herzogs Stelle übernahm nunder 8zjahrigc Möllcndorf den Oberbefehl.Der Nebel war iudesscn verschwunden; aberMöllcndorf setzte, mit dem Plane des Her-zogs unbekannt, den Kampf nur in der Ab-siebt fort, um ihn nicht zu früh zu endigen.Die einzelnen preussischcn Batallionc bewie-sen eine große Tapferkeit. Aber jeder Be-fehlshaber that, was ihm das Beste dünkte.Keiner wurde von dem andern unterstützt.Ein entschlossener Cavallcrieangriff des Prin-zen Wilhelm von Preussen scheiterte an derSündhaftigkeit der französischen Batallione.Die Pferde waren nur z» sehr an die Be-wegungen des Excrcierplatzcs gewöhnt. Sogewannen 70,000 Preussen den Zo,ooO Sol-daten des Marschalls Davoust nicht den ge-ringsten dauernden Vorthcil ab. Die Preus-sen, die sich endlich völlig überzeugten, daßsie zwecklos aufgeopfert wurden, ließen Muchund Arme sinken. Den Rückzug der Preus-sen