Druckschrift 
22 (1811)
Entstehung
Seite
391
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ren begleitet, nach St. Clond, wo ihn Cam-baceres dem neuen Kaiser durch eine Redeüberreichte. Napoleon schloß seine kurze Ge-genrede mit den Worten: „Frankreich wird,wie ich hoffe, die hohe Würde, die es mei-nem Geschlechte zuerkennt, nie bereuen; we-nigstens würde mein Geist nicht mehr beymeinen Nachkommen seyn, wenn sie aufhö-ren sollten, der Liebe und des Vertrauensder großen Nation würdig zu seyu!" ZweyTage hernach, am Pfingstfeste (20. May)wurde Vonaparte, in Parts feyerlich alsKaiser der Franzosen ausgerufen, und derSenatsbeschluß im Moniteur bekannt ge-macht.

Diesem Beschlüsse zufolge, erbt die Kai-serwürde auf Napoleons gesetzmäßiger Nach-kommenschaft in der männlichen Linie, undzwar nach dem Erstgeburtsrechte, fort. WennNapoleon keine eignen Söhne hat, kann erdie Kinder oder Enkel seiner Brüder, die dasistte Jahr zurückgelegt haben, an Kindes-stacr annehmen, und diese treten dadurch indie Reihe seiner unmittelbaren Nachkommen.Nach Erlöschung derselben haben seine Brü-der