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22 (1811)
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390
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ligkeit, dem neuen Kaiser, sobald ihn dieNation dazu erheben würde, zu huldigen, er-klärte. Vier Tage hernach (z. May) wurdeCurees Vorschlag angenommen, und von al-len Tribunen, auch von Moreaus Bruder,aber nicht von Carnot, durch ihre Unter-schrift genehmigt. Sechs Mitglieder desTribunals überbrachten ihn (4. May) demSenat, in dessen Nahmen ihn der Viceprä-sident Frangois Neuschateau mit einer Redecmpfieng. Sowohl diese Rede, als die Ab-stimmung des Tribunals, wurden dem bis-herigen ersten Consul überreicht.

Der Senat und der Staatsrath arbeite-ten seitdem eifrig an der Entwickelung derneusn Staatsverfassung, und sie vollendetendiese Arbeit um so geschwinder, jemehr schonalles vorbereitet war. Schon nach vierzehnTagen (iF. May) faßte der Senat, unterdem Vorsitze des zweyten Consuls, Camba-ceres, den feycrltchen Beschluß, daß dem er-sten Consul die für ihn und seine Familieerbliche Kaiserwürde zu Theil werden soll-te. Diesen Beschluß überbrachte der Senatgleich darauf, von ansehnlichen Kriegsschaa-

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