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Valence der Gränze von Avigilen, wo da,mabls Unruhen herrschten, zu nahe war,nach Dijon bringen lassen. „Ach!" sagteder ehrwürdige Greis den dieser Nachricht:„warum will man mich nicht hier in Ruhesterben lassen!" Seine immer bedenklicherwerdenden Umstände ersparten jedoch demDirectorium diese Grausamkeit. Pius VIstarb zu Valence (29. Aug. 1799).
Erst länger als sechs Monathc hernachbekam die katholische Kirche wieder ein neuesOberhaupt. Das Conclave, das diese Wahlvollzog, versammelte sich, weil Rom damahlsvon fremden Truppen besetzt war, zu Vene-dig, und am l4tcn März isioo wurde derCardinal Chiaramomt einstimmig zum Pabstgewählt. Als Abkömmling einer edlen aberarmen Familie, zu Cesena, einer kleinenStadl im Kirchenstaate (14. Zug. 1742) gelbohren, ward er von seinem Vetter, Pins VI,bald zum Bischof, und (1785) zum Cardi-nal erhoben. Als Unterhändler des Pabsteshatte er sich die Achtung des ersten ConsulsZu erwerben gewußt. Jedermann versprachsich von der Regierung eines Kirchen-Ober,
Hauptes,