Druckschrift 
22 (1811)
Entstehung
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154
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«in solches Vertrauen, das; sie die im In»nern zerstreuten Truppen, 18 bis 20,000Mann, aus dem Lande schicken durfte. InParis blieben ausser der consularischen Garde,und auch von dieser marschierte ein großerThetl, nur 25000 Mann zurück. Aber esfehlte dieser Armee an allen Bedürfnissen.Es fehlte zu ihrer Ausrüstung vornehmlichan Geld. M-rgebens bewarb man sich inAmsterdam um eine Anleihe. Die Eröffnungdes Feldzuges wurde dadurch um mehr als14 Tage verzögert, und Frankreichs Feindeschmeichelten sich daher mit der Hoffnung,daß sich die Reservearmee nicht sobald würdein Bewegung setzen können. Um so größerwar die sorgfältige Thätigkeit, die ihr Ober»befehlshaber, der bisherige KrtegsmtnisterBcrthier, bewies. In Zeit von drey Wo»chen (19. April bis 9. May) waren 50,000Mann bey Genf so versammelt, daß sieBonaparte mustern konnte.

Diese Armee sollte nun die Gebirge, dieWallis von Italien trennen, übersteigen.Sie sollte den Gipfel des großen Bernhards,des Simplons, erklettern, und sich von den

jäh,