ten, wurde Vergebung der Sünden zugestzchert. Ganze Rauberhorden verstärkten sichdurch geflüchtete Galeerensklaven. Alle Hau«ser der Neichen wurden geplündert und ab/gebrennt.
Unter den Anführern solcher Räuber/Horden war der Fra Diavolo (der BruderTeufel) ein ungerathener Mönch, einer derschlimmste». Ruffo belegte, weil die Plün/derungcn seiner Leute nicht hinreichten, weh/rerc Städte mit Comributionsn. Der KZ/»ig, der ihn zum Gencralvicar seines Reizchcs ernennte, schickte ihm ein Cavallericre/giment. Er erließ, im Nahmen des KZ/nigs, eine Proclamation, die den Calabricrneine zehnjährig« Befrepung von Abgaben»ersprach. Auch die Provinz Apultcn for/dcrte Ruffo zum Aufstande auf. Die Nei/gung zu demselben wußte er, durch ausgebrei/tele Gerüchte von den Niederlagen der Franzzosen, von der Ankunft von 40,000 Türkenund Russen, zu erhöhen. Wirklich landeten4—500 Russen zu Bari. Ganz Apultenkenne allmahlig wieder unter die königlicheGewalt zurück. Der Abbe Pronio, auch
ein