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22 (1811)
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nun durch rechts und links gerichtete Abthei-lungen schwächen. Dennoch faßte Mack denkühnen Entschluß, über die Tiber zu gehen.

Indessen war Chanipionct von der ita-lienischen Hauplarmce so sehr verstärkt wor-den, daß er dem neapolitanischen Heere wie-der Trotz biethen konnte. Sein rechter Flü-gel unter Macdonald behauptete bey Civitacastellana, an der Tiber, nordwärts vonRom, eine feste Stellung. Hier schlug ereinen Angriff von Macks Hauptarmes (4.Dec.) mit geringer Anstrengung zurück. DieNeapolitaner bewiesen (am 8. und 9.) garzu wenig Muth! Bey Calvi ergab sich einGeneral mit 7 Bataillonen, fast ohne einenSchuß. Mack befand sich nun mit dein Ue-berrest feiner Armee, kaum noch 8c>oo Mann,in solcher Gefahr, daß er sich (am roten)zum Rückzüge entschließen mußte. ZweyTage hernach zogen die Neapolitaner auchaus Rom ab. In Zeit von 14 Tagen waralso Rom von den Neapolitanern besetztund auch wieder verlassen. Durch die schnel,le Räumung von Rom gerielh eine Abhei-lung der neapolitanischen Armee, die den

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