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21 (1809)
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der um diese Zeit auch in Polen eine Armeeaufstellte, sah seine Staatskasse so erschöpft,daß er der Fortsetzung des Krieges übcrdrü-ßig zu werden anfieng. Seinen Muth wie«der zu heben, machten sich England und Hol-land (19. April) verbindlich, ihm, bis znEnde dieses Jahres, alle Monarhc Z0O,oo0Thaler Subsidlen zu geben. Dafür sollte erein Heer von 62,400 Mann stellen. DieKosten, diese Armee auszurüsten, w.urden ihmgleich mit 1,800,000 Thalern vergütet, und60,000 Thaler sollten, wenn das Heer seineUnternehmung geendigt hätte, nachbezahlt wer-den. In 9 Monathen, vom April bis zumDecember, zog also der König von Preussendie schöne Summe von 5,100,000 Thalcrn.Ausser dieser kostete den Seemächten dieVerpflegung dieses Heeres monathlich noch600,000 Thaler, die in 9 Monathen 5,400,000Thaler betrugen.

Die Seemächte waren allerdings berech-tigt, für eine so große Summe auch eineausserordentliche Thätigkeit der preussischen Ar-mee zu erwarten. Diese Thätigkeit schränktesich jedoch auf die Verthcidigung der deut-schen