Veranstaltungen Gottes zum Heil d. M. 79
S- iz.
So nun hat Gott, seinen Sohn Jesnm, der Weltvorgestellct zu einem Gnaden-Stuhl, durch den Glaubenin seinem Blut, damit er die Gerechtigkeit, die vor ibmgilt, darbiete, in dem, daß er Sunde vergiebt,Rom. z, 25. Und wie viele nun zu Jesu kommen,und ihn annehmen, denen giebt er Macht und Kraft,Gottes Kinder zu werden durch den Glauben an seinenNahmen, Job. i, t2. sie erfahren denn auch, daßGott, der seines eingebolmien SobneS nicht verschont,sondern ihn für unS alle dahin gegeben hat, uuS inihm nun alles übrige schenkt, Rbm. 8, Z2. waS unsruhig, glücklich und seelig. machen, und uns erfüllenkann mit allerlei Gottes-Fülle, über alles, was wir bit-ten und verstehen, nach der Kraft, die in uns würket.
§. lst-
„ Gewis, Du erbarmender Gott! Liebhaber unseres„Lebens; Du lastest cS an Rufen nicht fehlen. Du„hast alles vorbereitet, und wir alle, Krüppel, Lahme„und Blinde, die wir nackend, bloS, arm und elend,„ an der breiten Landstraße des Verderbens hülfloS lie-„gen, sind zu Dir eingeladen. Luc. ig, 20. Das hoch-„zeitliche Kleid ist uns in der Gerechtigkeit Deines Soh-„nes angeboten, ohne welches wir vor Deinem heiligen„Angesicht nicht erscheinen können — diS weiße Kleid,„das alle unsere Bloße und Schande bedeckt, Offenb.„16, 15. Die Augensalbe reichst Du nnS für unsere„blbden Augen dar, welche am Wege des Verderbens,„der Staub der Eitelkeit und Sünde, so sehr verdor-„ben und verfinstert hat. Offenb. Z, 17. 18. Das„Mahl ist bereitet, daS Lamm ist geschlachtet und cr-„ würget! Ja Du, o Jcsn! hast unS Gott erkauft, mir„Deinem Blut aus allerlei Geschlecht und Zungen und„Völkern und Heyden, wofür Du würdig bist, zn neh-