76 II.Cap. Ueber den Ruf und die
unserer Sünde willen zerschlagen; Unsere Straft lagans ihm, auf daß wir Friede hätten, und durch seineWunden gcheilet würden, Jef. zz, 4. z. Er brachden Zaun ab, der zwischen uns und Gott war; indemer durch sein Fleisch die Feindschaft wegnahm, Ephef.2, 14. und Friede machte, durch das Blut au seinemCrcntz, durch sich selbst. Col. 1, 20.
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Sehet, ruft der Apostel aus, sehet! welch eineLiebe hat uns der Vater erzeiget! 1 Joh. Z, 1. Nunaber auch unser lieber Heiland selbst, wie gnädig undliebreich hat er sich theils durch den Mund der Pro-pheten und Apostel, chcilS selbst mündlich erklärt, wieeinstimmend er in den Willen feines himmlischen Va-ters sey — in den Willen zur Vollendung des großenWerks unserer Erlösung, Jvh. 6, z8. und unserer Hei-ligung. Joh. 17, iy.
Meine Speise, sägte er, ist die, daß ich den Wil-le» des thue, der mich gesandt hat, und sein Werk voll-führe. Joh. 4, Z4. Und seine Aufforderungen und Ver-sicherungen, die er den Menschen macht, um ihre .Her-zen an sich zu ziehen, um sie für sich zu gewinnen,sie zu retten, und als Schäflein seiner Heerde, in seinePflege und Leitung zu nehmen — wie voll Erbarmen,voll treuer Liebe sind sie! Wie zärtlich ist der Zuruf:Kommt her zu mir, alle, die ihr mühseclig und beladenseyd, ich will euch erquicken: — und Ruhe der Seelesvlt ihr bei mir finden, Matth, i i, 28. denn ich willdie müden Seelen erquicken, und die bekümmerten Seelensättigen. Jer. zi, 25. Ich will dem Durstigen gebenvom Brunnen des lebendigen Wassers , Offenb. 21, 6.Ich will Dich unterweisen und Dir den Weg zeigen,den Du (zum Leben und Heil) wandeln sollst, und Dichmit meinen Augen leiten. Ps. Z i, 8. C. Z2, 8. Ich