§. I.
5aß uns, v anner, mir Ketten der Finsternis und de?Verderbens gebundener Mensch! daS Ohr und den Blickvon allen denen rraurjgcn Zeugnissen des riefen Elendswegwenden, m welchen wir uns so ganz ohne Rettungsehen, wenn wir uns selbst, oder ein Mensch den andernerretten sollte; da eö doch unmbglich ist, daß ein Bru-der den andern erlosen, noch Gott jemand versöhnenkann, weil es zu viel kostet unsere Seele zu erlosen,daß wirs müßten ewiglich anstehen lassen: Pf. 49,8- 9.
Die Hülfe und der Helfer ist nahe, es kommt zuunserer Errettung nur darauf an, daß wir unfern Ucbel-stand erkennen, und errettet werden wollen.
S» . 2.
So entfernt wir in unserm bcidnischen Sinn undLeben von Gott sind; so entfernt der steinige und odeOrt unsers Aufenthalts, bis unser Arabien von Jeru-salem ist, wo vor dem, mit Gerechtigkeit und Gnaderegierenden Konig, Freude die Falle, und zu seiner Rech-ten liebliches Wesen, immerund ewiglich ist, Ps. ist, il.so haben wir doch auch das Gerücht von ihm vernom-men — das Gerücht vom Nahmen des Herrn, durchden wir errettet und seelig gemacht werden: Actvr. 4,12.wenn wir daran glauben, und unS freudig entschlüßen>alles zu verlassen, und zu ilnn hinzureisen, wie es dieKbnigin von Arabien that, welche durch die gesuchteund erlangte Erfahrung der Weisheit und HerrlichkeitSalvmons, aus einer Heidin, eine Anbeterin dcS wah-ren, lebendigen Gottes wurde.
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