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Zwei Stimmen über Leichen-Hallen, zur Würdigung für Menschen-Freunde
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bcn, feit ©imidgung bet tragbaren Seichcn^äufer fed;S fdjcinfobfe SOfen=fd)en lieber lebcnbtg würben, recht crfreulid).«

ferner bci|t eS im Verfolg: »fonad) ffnb bie Beiden beS SEobeS,welche biäber für untrüglich gatten, fel)r jufammengefchmoljen (hier führtnun Dr. ©. baS ganje 23cr§eicf>ntp ber befannten .ftennjeicben auf) unbfügt bitiju: »©injeln beweifen biefe Seichen gar nichts, unb nur im Sler=ein geben fie alte einen Sföaggab, nad) weidjem bie SBabrfcheintidhfeitbeS SEobeS beurteilt werben rann.« »SaS einjig fiebere Sfcnnjeid)enbeS erfolgten SEobeS ifl bie ebemifebe Serfefsung beS .Körpers, ber ficbwicber burd) bie Uebereinftimmung ihrer verfdgebenen ^robufte fcggcllcntagt« u. f. w. ©arauf folgenbeS: »2Bie oft fönnen bie Seichen aberaud) gar nicht fo tange in ben ©terbebäufern aufbewahrt TOerben!«fo weit Dr. ©.

2Benn ber jur eigentlidjen Sßeurthcitung in TOiffenfdjafttidjer tpin=ficht nicht berufene Saie biefe ben 2ler$ten überlaffen mug, fo fann ereS mit einer fo grögern Buüerläfftgfeit, als hier uon erwiefenen SEbatsfad)ett, unb von feinen .fpppotbefen bie Siebe ijt. ©ine im 3<ibreJ839 erfchienene ©ebrift: SJiebicinifdh^olijeitidhc SBürbigung ber Seichen*galten, al§ einjigeS unb juverläfftgeS SDtittcl jur_ Verhütung beS 2Bie=bererwachenS im ©rabe, oon Dr. fp. 2t. ©cjbneiber ju greiberg imSSreiSgau, vorzüglich für 2terjte gefdjrieben, mit 2tngabe einer erf<böpfen=ben Siteratur über biefen ©egenftanb, oerbient Senen, bie barüber näherunterrichtet $u fein roünfdhen, empfohlen ju werben.

S3icllcicbt ifl eS manchen Scfcrn, bie ftd> in btefem Sache nodh nichtweiter umgefehen, nicht unangenehm, hier einiges im 2tuSjuge mitgcthciltju fehen, um zugleich beS SSerfafferS völlige Uebereinftimmung mit bemvorhin Angeführten barauS ju erfehen. Stach einer hiflorifjhen ©in*leitung aller feit ben ältejlen Seiten oon ben verfebiebenen SSölfern be*fannt geworbenen ©ebräueben, jum grögern SEbeil barbarifcb, tag bod>meig bte Sbee jum ©runbe, baS 3Bicbcrcrwad)en im ©rabe ju verhüten. 35ann heigt eS (©eite 19) bei ben alten ©riechen war eS ©itte,bag bie Seichen 17 SEage unb 9täd)te lang im ©terbehaufe verweilenmugten, bevor fie verbrannt werben burften. S5et ben alten Siömernunterfagten bie ©efe^e ber XII. SEafeln bie SBeerbigung ber Seiden vorbem 9. SEage, wie eS auch nach ©eviuS von ihnen gehalten würbe.Ueber ben ©ebraud) ber Suben bei 33eerbigungen verbient (©. 25) bievon SJtofeS fOlenbelfohn vollffänbig beigefügte ©rflärung nacbgelefettju werben. Stach angeführter ©rflärung, warum Stcugeborne, baSjugenblidje 2tlter, unb baS weibliche ©efdgcdg, fo wie fehr fd)Wa'd)ltd>gebaute, fenfible Snbtvibuen mehr ber ®efaf)r beS ©cbeinfobeS untersworfen ffnb, fährt er (©. 37) fort: »weil nun bte SebenSfraft äugerlid)oft völlig erlofdjen ju fein fcheint,'hrenb fie bennoeb in ben geheim*nigvoUen SEiefen beS SrganiSmuS fortbegeht, unb eS fomit unbegrittenein Sgitteljuganb jwifeben ©ein unb Stichtfein, jwifeben Scben unb SEobgibt, in welchem bie SebenSgammen als ein freier unb wirffamet Suganbfehlen, ber böig« SebenSgoff aber bennoeb im reichlichen SOtage fortbe*gehen fann, ber getS bereit ig, aufS Steue angefacht unb wirffam *uwerben, fobalb baS ^emmungSmittel befeitigt, ober bie btog fcblummernbe