Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
Seite
381
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er bekam auch Piacenza wieder. Er schicktehierauf seinen Sohn Ranuccio nach Rom,um nicht allein seinen Vetter , den Cardinal,zu besuchen, sondern auch dem Pabste seineAufwartung zu machen. Der Prinz kamgerade zu der Zeit an, als Sixtus V seinestrenge Bulle gegen die Banditen gegebenhatte. In dieser waren unter andern ge-wisse Waffen bcy Todesstrafe vcrbsthen. Sol-che Waffen trug nun zu seinem Unglücke derPrinz Ranuccio. Sixtus gab daher sogleichden Befehl, sich seiner Person zu bemächti-gen, und ihn in die Engclsburg zu bringen.Dieser Befehl wurde, als er an einemMorgen dem Pabst aufwarten wollte, imVorzimmer desselben, zur Vollziehung ge-bracht. Der Prinz mußte nun, den Groß-profoß voraus, unter dem Zulaufe einergroßen Menge von Volk, sich nach der En-gelsburg bringen lassen. Vergebens machtender Cardinal Farnese, und dessen Freunde,dem Pabst eben so gründliche als wehmüthigeVorstellungen.Ich würde den Prinzen"'versetzte Siftus,nicht anders behandeln,und wenn er mein eigner Sohn wäre; lie-ber