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Rachschläge gab ihm vornehmlich der Bruderder Bianca, Victor Capcllo, der aber auch dieganze Staatsverwaltung endlich so sehr inVerwirrung brachte, daß Franz und Biancaauf seine Entfernung denken mußten. Dervornehmste Wunsch der Bianca, die sich sonstin einer für sie unerwartet glücklichen Lagebefand, war ein leiblicher Sohn, um dieschöne Hoffnung, ihre Nachkommenschaft imBesitze von Florenz zu sehen, genießen zukönnen. Sie fragte daher zu Pratoliuo, woder Hof sich meistens aufhielt, jeden Quacksfalber um Rath, um in den Stand derFruchtbarkeit versetzt zu werden. Ihre Schmsucht darnach wurde noch größer, als Philipp,der Sohn der Johanne, (158z) sein Lebenbeschloß. Sie gab eine unzeitige Geburth,eine Schwangerschaft nach der andern an, undder schwache Franz ließ sich von ihr, durchvergebliche Hoffnungen, täuschen. Endlichmußte er seine Täuschung einsehen, und nunsöhnte er sich mit seinem rechtmäßigen Nach-folger, seinem Bruder, dem Cardinal Fer?diuand von Medici, aus.
Franz