hatte, Zu befriedigen, gab sie den Sohneines gemeinen Weibes für den ihrigen aus.Dich war der D. Antonio Mediei. Di«Großherzogin Johanne mußte die traurig«Lage, in die sie sich verseht sich, mit Geduldertragen. Sie brachte^ endlich den PrinzenPhilipp zur Welt, starb aber nicht lang«hernach (1578) von jedermann bedauere.Bianca, die ihr so vielen Verdruß gemacht!hatte, wurde nun die Gemahlin des GroßeHerzogs, der auf die Vermahlungsfeyerlichkei-ten zooooo Dukaten verwendete. Er thatdieß zu einer Zeit, wo er dem Könige vonSpanien, dessen Vasallen er gleichsam vor-stellte, 400000 Duralen vorschoß. Ebendieses Verhältnisses wegen wurde er aber vonden übrigen Fürsten Italiens verabscheut, oderwenigstens verachtet. Es gab zu Florenz auchnoch immer manche Vornehme, die sich nacheiner Negicrungsvcränderung sehnten. An-statt sie durch Liebe, durch ein wohlthätigeSNegierungsverfahren, zu gewinnen, versprachFranz vielmehr öffentlich jedem Meuchelmör-der/der einen von diesen sogenannte» Rebellenumbringen würde, 6000 Ducaten. SolcheA a s Rath?
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