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700000, Sicua 100000, Pisa 22000 Menssehen. Von diesen wurden Künste und Wis-senschaften mit vorzüglichem Eifer getrieben.
Unter dem Großherzoge Franz bekammanches bald eine andre Gestalt. Seine Mi-nister erlaubten sich Bedrückungen der Un-«erthanen; die Gerechtigkeit wurde zwarstreng genug, aber auch partheyisch, verwal-tet. Peter Mcdici, der Bruder des Groß-Herzogs, ermordete seine Gemahlin mit eignerHand. Franz selbst ließ sich von seiner Ge-liebten, der Bianca Capelle, zu manchenUngerechtigkeiten verleiten. Diese schöneFrau, die von ihrem ersten Manne Benven-turi ihren Eltern entführt worden war, be-mächtigte sich der Herrschast über das Herzdes Großherzogs so entscheidend, daß er sienicht nur mit Neichthümcrn überhäufte, son-dern daß er sich auch fast ganz von ihr len-ken ließ. Durch ihre Ausschweifungen zumKindergebähren ganz untüchtig, überredete sieden schwachen Großherzog von der Möglich-keit, durch sie Vater zu werden. Ilm dieschöne Hoffnung, durch die sie ihn getäuscht
hatte.