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LuincS an. Da eine bloße Entfernung denMarschall nicht verhinderte, zu einer gün-stigen Zeit wieder zurückzukommen, so be-schloß man, ihn auf eine gewaltsame Weiseaus der Welt zu schaffen. Dieses Geschäfteübernahm ein Capitain der königlichen Garde,Nahmcns Vitry, ein Erzfeind des Mar-schalls, den man durch den Marschallsstabzu belohnen versprach. D'Ancre hatte dieGewohnheit, an jedem Morgen um 6 Uhrin das Louvre zu kommen, und in dem Zim-mer seiner Frau so lange zu warten, bis dieKönigin erwacht war. An einem Morgen(am 24. April 1617) stand er eben aufeiner kleinen Brücke, einen Brief lesend,als der Marquis von Vitry zu ihm sagte:„der König laßt sie rufen — Mich?antwortete Ancre"? Zudem seine Edclicnte,die Verdacht schöpften, den Degen ziehenwollten, fielen von den Gardcsoldaten, undandren Vertrauten des Vitry, die schon ihreangewiesenen Posten hatten, so viel Pisto-leitkugcln auf den Marschall, daß 8 dersel-ben den Kopf und die Brust trafen, unkdaß er auf der Stelle getüdtet war. Vitryrief: „cS lebe der König"! Ludwig dankte
ihm