Genusses von Ferreira. Aber seine wenigerfurchtsame als chrgeihige Frau hielt ihn vonder Ausführung seines Planes so langezurück, bis die Herren des Hofes sich solebhaft gegen ihn erklärten, daß er in seineStatthalterschaftNormandie entfliehen mußte.Das gemeine Volk zu Paris plünderte nunseinen Pallast, und fügte ihm dadurch eine»Schaden von mehr als 200000 Thaler zu.Seinen Kummer vermehrte der Tod einerzärtlichst geliebten Tochter. Er drang nunnoch stärker in seine Frau, ihm nach Ita-lien zu folgen. Er hatte schon große Sum-men vorausgeschickt. Aber ihr Stolz, ihrblindes Vertrauen auf das Ansehn, das siebcy der Königin Marie behauptete, warUrsache, daß sie sich , Frankreich zu verlas-sen, nicht entschließen konnte. Der schwacheMann, der sein Schicksal ahndete, bliebmit kummervollen Herzen zurück. Vergeb-lich waren alle seine Bemühungen, sich wie-der Freunde zu verschaffen. Alle Feinde,die er am Hofe und in den Parlamentenhatte, vereinigten sich (1616) gegen ihn.
Der