Z2Z
weniger bekümmernd, spielte er den schlauenHofmann mir dem glücklichsten Erfolge,wußte er, die Schwachen und Leidenschaftender alten Königin benutzend, in das Ver-trauen derselben sich einzuschleichen, wüßt?er sich zur Triebfeder der wichtigsten Unter-handlungen zu machen.
Der Marschall von Ancre sank, wahrenddaß Richelieu emporstieg, von dem Gipfelseiner Größe herunter. Mit einer der höch-sten Ehrenstetten des Reichs geziert, undmit mehrern Stagtsamtecn versehen, dieihm und seiner Frau jahrlich gegen zwyyMillionen Livrcs eintrugen, besaß er füri Million Hauser und Landerey, für 2 Mil-lionen Hansgeräthe, Juwelen, Silberge-schirr, (lauter Erwerbungen seit der Regent»schaft her Königin Marie) trat er, vonarmen französischen Edclleuten, als von sei-nen Hofcgvalieren, begleitet, stolz einher,fühlte er .sich aber endlich als den Gegenstanddes allgemeinen Hasses. Mit schlauer Vor-sichtigkeit dachte er schon ans die Rückkehrin sein Vaterland, unterhandelte er schonmit deni Pabste wegen des lebenslänglichenR2 Ge-