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Fall einer vormundschastlichcn Negicrung ein,und diese wurde durch den Herzog d'Epernon,noch am Todestage Heinrichs/ für die Mut«tcr des jungen Königes, Marie von Medici,vom Parlament erzwungen. Die abwesen-den Prinzen von der königlichen Familie,wurden gar nicht um ihre Beystimmunggefragt; sie widersprachen daher dieser Vor-mundschaft sehr lebhast, und die darauserwachsende Uneinigkeit siörce Frankreichsinnerliche Ruhe auf lange Zeit. Die vor-mundschaftliche Regierung der Marie bezeich-nete weibliche Schwäche und Veränderlichkeit,welche Unordnung und «»zeitige Strenge zurFolge hatte. Den Grundsätzen Heinrichs IVuntreu, schloß man (i6li) mit Spanieneinen Vergleich, den man durch eine Wech-selheyrath befestigte. Ludwig XIII sollte diePrinzessin Anna Maria, Philipps III ältesteTochter Heyrathen.
Derjenige, der durch die Marie überFrankreich herrschte, war der TonkünstlerConcino Concini, den Marie aus ihremVaterlaude Toscana mitgebracht hatte, undder jetzt einen Marschall d'Ancre vorstellte.
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