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mit Spanien eine günstige Gelegenheit.
Dieses näherte sich während der Zeit, daßHollands Kräfte sich immer schöner entwickeleten, seinem Verfalle allmählig sichtbarer.Zu seinen fleißigsten Bewohnern hatten bis»her die Abkömmlinge der Mauren, dieMoriscoS, gehört. Allein der geizige Erzbi»schof von Valenza, bezahlte die Pensionen, dieihn pabstliche Befehle auf Kirchen und Schu-len der Moriscos, und auf die für dieselbenbestimmten Missionen, anzuwenden nöthigtcn,schon lange mit so lebhaftem Widerwillen,daß er seinen Plan, derselben überhoben zuscnn, endlich durchzusetzen sich vornahm.Dabei, unterstützte ihn der Erzbischof vonToledo, der Bruder des Herzogs von Lerma.So wurde es nicht schwer, zur Vertreibungder Moriscos, die königliche Einwilligungzu bekommen. Man beschuldigte sie unterandern, daß sie heimliche Mohamcdancrwaren, daß sie aufrührerische Gesinnungenhegten, und mit Frankreich (Heinrich IV)heimlich unterhandelten. Das letztre ließsich wohl schwerlich beweisen. In der künig»lichcn Verordnung, die deswegen (1609Sept.) an die Stadt Valcnza ergieng,
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