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zur höchsten Würde in dem ne«en Frey-staate schuldig war. Moritz von Nassau,nachmahligcr Prinz von Oranien, der jüngsteSohn aus der zwcyten Ehe Wilhelms I,studierte, wahrend der traurigen Lage seinerFamilie wenig bekannt, zu Leyden, als ihnOlden - Barncvcld, als einen Jüngling von17 Jahren, den Gencralstaaten vorstellte,um ihn mit alle» Ehren und Würden seinesVaters bekleiden zu lassen. Er war seinLehrer, sein Führer. Der mit ausseror-dentlichen Fähigkeiten gcbohrne Prinz über-traf alle Erwartung. Im Unglücke aufge-wachsen, wurde er der größte Mann seinerZeit, der, selbst seinen Vater, wenigstensals Feldherr, verdunkelte, der durch seineSiege und Eroberungen der neuen RepublikFestigkeit verlieh, dessen Tapferkeit undWaffenglück alle diejenigen, die als Gene-rale glänzen wollten, zu seiner Armee, alszur ersten Schule der Kriegskunst, hinlockte.Er war der Gegenstand der allgemeinenAchtung und Liebe des Volkes. Auf ebendieselbe aber baute sein feuriger Ehrgcitz denPlan der Oberherrschaft. Nachdem er den-selben lange im Verborgenen mit sich herum-
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