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nichts als Böhme», undTyrol, übrig. Dochauch dieses ließ ihm sein Bruder nicht.Er nöthigte ihn vielmehr (1610) zu einemVergleiche, nach welchem ihm Rudolf, dener übrigens für den Kaiser, und das Hauptdes östrcichschen Hauses anerkannte. Ungern,Oestceich und Mähren, für die jährliche Ab-gabe von 2000 Eymer Wein, und 100000Gulden an Geld, abtreten mußte. EinJahr hernach ( 1611 ) preßte er ihmauch Böhmen ab. Dafür sollte er jährlichZ000OO Gulden bekommen. Aber Verdrußund Kummer führten Rudolfs II Lebensende(1612 Jan.) bald genug herbcy. Auf dieBeschleunigung desselben wirkte die War-nung des berühmten Tycho de Brahe, daßer sich vor den Nachstellungen der Verwand-ten in Acht nehmen sollte.
Matthias hatte sein Glück vorzüglichder Unterstützung der Protestanten in denöstrcichschen Erbläudcrn zu danken. Diesebenutzten die Händel zwischen ihm und sei-nem Bruder, um ihre Ncligionsfreyhcit zuerzwingen. Als Rudolf II, dieser Händelwegen, die böhmischen Landstände (1605)
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