die Annahme dos grcgorischen Kalenders ausdem Grunde, weil ihn der Pabst auf eineso gebiethensche Aftt einführen wollte. Nunweigerte sich auch jeder von den übrigenprotestantischen Fürsien, den neuen Kalenderanzunehmen, und diese blieben daher überalldein alten Kalender treu. Der Unterschieddes Kalenders brachte aber öfters verdrüß-liehe Handel hervor. Wenn z. B. beyeinem Geldwechsel der alt« oder neue Stylnicht ausdrücklich bemerkt war, wenn derAnfang einer Mcsie oder eines Jahrmarktsans einen bestimmten Festtag siel, so konntedieß gar leicht zu Mißverständnissen dieVeranlassung geben. Noch bedeutender aberwar die Sache, wenn in Einer Stadt zwcuewlcu Neligionsvcrwandte wohnten. Wenn dieKatholiken Ostern feuerten, so wollten dieprotestantischen Metzger und Bäcker ihrHandwerk nicht ruhen lassen, und kam nun10 Tage spater das Fest der Protestanten,so schlachteten und buken die Katholikenimmer fort. Noch mehr Unbequemlich-keiten vcrurftichte das Gcgentheil. Den-noch wahrte es 120 Jahre, ehe die Pro-testanten sich entschlossen,, ihren Kalender
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