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Zm westliches: und südlichen Deutschlandwellte man also durchaus keine protestanti-schen Bischöfe aufkommen lassen, und wennihnen die katholische Parthey im nördlichenDeutschland nicht kraftvoll genug entgegenarbeiten konnte, so suchte man ihnen dochihre Stimmrechte in der Neichsverfammlungstreitig zu machen. Die Unterhandlungen,die die protestantischen Stande mit denkatholische» deswegen pflogen, waren ver-geblich. Der Erzbischof von Salzburgwollte (1594) den Gesandten des Admi-nistrators von Magdeburg durchaus nichtucben sich sitzen lassen, und als dieser seinenPlatz standhast behauptete, stand der Erz-,bischof eiligst auf, ermahnte er den Bischofvon Wirzburg, ihm zu folgen, und forderteer mit großer Heftigkeit auch die übrigenkatholischen Rcichsstände auf, ihre Sitze zuverlassen. Auch leisteten sie alle seiner Auf-forderung Gnügc. An dieselben: schloffensich sogar einige protestantische Fürsten an.Genug, die katholischen Rcichsstände setzte»es durch, daß die protestantische» Bischöfeund Stiftsadministratorcn ihre Stimmrechtsnicht ausüben durften.
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