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unter der Leitung des D. Andrea, eines derberühmtesten Theologen dieser Zeit. Diesenbath sich nun der Kurfürst August von demHerzoge ans. Seine und die sächsische Comcordicnsormel sollten in ein Ganzes zusam-mengeschmolzen werden. Man trug dieseArbeit einer Gesellschaft von 18 Theologenans, die man ( 157Ä Marz) auf demSchlosse Hartenfels bey Torgau versammelte.Zhre Arbeit brachte das torgauifchc Glau-bensbuch hervor, welches Key Fürsten undTheologen großen Beyfall fand, weichesvornehmlich in Brandenburg, Wolfenbüttel,Hessen und Meklcnburg, sehr gut aufge-nommen wurde. Es war indessen doch derGegenstand von vielen Bedenken und Prü-fungen. Die Untersuchung derselben über-trug der Kurfürst drey der angesehenstenTheologen, den Doctorcn Chemnitz, An-drea und Selneckcr, die (1577 Marz) imKloster Berge bei) Magdeburg, in Ver-bindung mit noch einigen andern Geistlichen,die der Kurfürst von Brandenburg und derHerzog von Meklcnburg schickten, eine neueCoucordienformel ausarbeiteten, die von dertorgauischen nur in Worten und 'Ausdrücken
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