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11 (1803)
Entstehung
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des eben so sanstmüthigen als einsichtsvollenMclanchthons war Ursache, daß seine Schü-ler sich nun nicht mehr scheuten, über dieGränzcn des bescheidenen Lehrers hinaus-zugehen Calvins Thatigkcit zeigte sichjetzt immer auffallender, vornehmlich in denRheinländern. Luthers Haß gegen dieAnhänger desselben mar auf seine Rcligions-genossen so vollkommen übergegangen, daßLutherairer und Katholiken einander wenigerzu verabscheuen schienen, als Lutheranerund Reformirte. Die, Zankereyen der letz?tern wurden schon zur Zeit Karls V sehrlebhast. Ihre Lebhaftigkeit vermehrte bcson?ders der jenaische Professor Mathias FlaciusIllyricus, der, als er in einem (1557) ZNWorms gehaltenen Ncligionsgesprache zwissehen den Katholiken und Protestanten,Mclanchthons Neigung, den calvinischenGrundsätzen sich anzuschmiegen merkte, einengewaltigen Lcrm anficng. Vergebens ermahn?ten die weltlichen Näthe der Fürsten dieTheologen zur Einigkeit. Diese erklärtendiejenigen, die mit Luthers Grundsätzen

Vicht

*) Thcil X. S, 6i.