Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
Seite
201
Einzelbild herunterladen
 

rechte für seine Söhne entsagen. Erst vier-zehn Tage vor seinem Tode (1540 am 7teuZul.) wurde ihm ein Sohn gebohren. Die»fem wollte mm Ferdinand kein Land lassen.Seine Armee belagerte (1541) selbst Buda,die Residenz dcS Königes Johann. Diesereilte jedoch Soliman so mächtig zu Hülfe,daß er das Lager und Geschütz derselbenerbeutete. Isabel!«, Johanns Wittwe,rmpficng ihn in Buda, und empfahl ihrenkleinen Sohn seinem Schutze. Aber Soli-man gab ihr bald einen Beweis, daß erUngern für sich erobern wollte. Sie mußtesich von Buda entfernen, und dieses bekamtürkische Verfassung. Soliman eroberte nun(1542) auch auf der linken Seite derDonau eine wichtige Stadt nach der andern;vornehmlich Fünfkirchen, Gran und Stuhl-wcifienburg, die damahlige Hauptstadt desungrischcn Reiches. Die Türken und Tata»ren drangen (1544) in Oestrcich, Mährenund Schlesien so weit vor, daß sie ganzeSchaarm von Menschen mit fortschleppenkonnten. Da nun Ferdinand von seinemBruder Äarln V, der mit Franz I Kriegführte, keinen Bevstand erwarten durste;

da