Obergeneral sehte hierauf die Angriffe miteinem so anhaltenden Kanonen - und Bom-benfeuer fort, daß der Großmeister, dessenMannschaft durch Krankheiten sehr vermin-dert worden war (im Dcc.) in die Uebcr-gabe willigen mußte. Die Ritter bekamendie Erlaubnis, sich wcgzubegeben. DieserErlaubnis, bedienten sich noch auf 5000andre Bewohner der Insel.
Soliman II, dessen Seemacht durch denBesitz der Insel Rhodus ansehnlich ver-größert wurde, breitete die türkische Herr-schaft nun (1520) auch auf der Küste vonAfrika aus *). Ein paar tausend Janil-scharen, die Soliman dem Ehairoddin schickte,machten durch andre Türken verstärkt, baldein so furchtbares Corps aus, daß sie sowohlden Mauren und Arabern, als den Spa-niern, Widerstand thun konnten. Sie sinddie Stammväter der Osmancn, von welchendie Freystaaten der Bcrbercy noch jetztbeherrscht werden. Soliman schickte aucheine Flotte von 250 Schiffen nach Tunis,
um
') Theil IX. S, 4°-.