entgegen stellen. Vergebens forderte derdamahlige Großmeister, Philipp MllierS del'JSlc Adam, ein- französischer Edelmann,die vornehmsten Machte von Europa zumBcystande auf; vergebens wurden seineBemühungen vom Pabst Adrian VI unter-stützt. Die mächtigsten Regenten in Europa,Karl V und Franz I, waren selbst zu sehrmit einander im Kampfe begriffen, als daßsie den Unternehmungen der Türken ihreAufmerksamkeit hatten widmen können.Daher kanten nur einzelne Hauken vonFrcywilligcn den Johanniter - Rittern zuHülfe. Die schwache Macht derselben wardem Soliman sehr gut bekannt. SeinenPlan erleichterte ihm aber auch noch einVerräthcr, der Ordenskanzlcr Ameral, deres dem Großmeister nicht verzeihen konnte,daß er ihm bcy der Wahl zur höchstenWürde des Ordens vorgezogen worden war.-Dieser verricth er dem türkischen Oberbefehls-haber alle Vertheidigungssittwürfe der Ritter.Dennoch waren alle Angriffe der Janitstha-ren so fruchtlos, daß sie die Belagerungnicht mehr fortsetzen wollten, daß Solimanselbst hecbeykommcn mußte. Ein andrerGalletti Welch. i-r TH. M Ober'-
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