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Geistlichkeit Eingriffe in die Rechte desAdclS gestalte, weil er seinem Sohne Wla-dislaw die Krone zu verschaffen suche, undnach einer uneingeschränktem Regierungstrebe, weil er zu viele Ausländer an denHof ziehe, und sowohl dem Lande, als derFreyheit, durch seine Krieg - Zoll - undMünzeinrichtungen, schade. Zamoyski, demSiegmnnd den polnischen Thron doch haupt-sächlich schuldig war, welcher aber denStaat nicht weniger als den König liebte,wurde, weil er kein Hofschmeichlcr war,vom Könige nach Verhältnis; seiner Ver-dienste, nicht genug geschätzt. Dennoch wares eben dieser Zamoyski, der den erbittertenAdel vor den wilden Ausbrüchen seinerUnzufriedenheit noch zurückhielt. Als dieservortref.iche Mann (1605) aber sein Lebenbeschloß, erregte der Adel im folgendenJahre einen förmlichen Aufstand, Rokoschgenannt. Air der Spitze stand JohannRadzivil, Mundschenk von Lithauen. Manerklärte den Siegmund für unfähig, denpolnischen Thron langer zu besitzen, und esentstand ein Bürgerkrieg, der erst nachzwey Jahren ( 1608 April) geendigt wurde.
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