Als der unbesonnene Siegmund III dasSchicksal hatte ( 1604), in Schweden abge-setzt zu werden, wurden die Polen,wegen seines Angriffes ans Esthland, mitden Schweden in Krieg verwickelt. Aberder Plan, diese Provinz wieder mit dempolnischen Reiche zu vereinigen, wurde ver-eitelt. Das Mißvergnügen, das die polni-schen Großen darüber empfanden, wurdedurch Siegmnnds Freundschaft für das HausSestreich, ans welchem er zwcy Gemah-linnen nach einander wählte, und durch dasVertrauen, das er auf die Zehnten setzte,gar sehr vermehrt. Zamoyski war keinFreund der Jesuiten; Siegmund wähltesich hingegen einen jesuitischen Beichtvater,auch ließ, er sich von den Jesuiten zu Neli-gionsverfolgungen verleiten. Es wurdenden Protestanten in den preussischen Städtengroße Kirchen weggenommen. Die Jesuitenerhielten hingegen Lehrcrstcllen und Rcich-thümer. - Die Großen gaben ihm Schuld,daß er die Pacta verletze, weil er denbeschwornen Religionsfrieden breche, und der
Geist-
*) Obcn, S> ?z.