Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
Seite
109
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Städte entgegen; indessen wurde das Bandzwischen Wcstprcussen und Polen bald engerangezogen. Die deutschen Ritter in Ost-preußen fanden die polnische Oberherrschaft,so drückend, daß sie sich derselben zu entzie-hen wünschten. Sie wählten (1511) indieser Rücksicht den Markgrafen Albrcchtvon Brandenburg zu ihrem Hochmeister,weil sie durch ihn, als den SchwcstersohnSiegnumdS, ihre Absicht um so eher zuerreichen Hoffken. So sehr die Hochmeisterdie Einmischung des deutschen Reiches,weicher dieses noch immer nicht entsagte,ehedem abgewiesen hatten^ so emsig for-derten sie es ftcht selbst zur Behauptungseiner Ansprüche auf, so bereitwillig erklär-ten sie die Städte Dauzig und Elbing fürobersachsische Reichsstädte. Albrccht wagtees, den Vasalleneid zu verweigern. Mäßi-gung und Liebe zum Neffen waren Ursache,daß Siegmund erst nach mchrcrn Jahren(1519) zu ersthaften Maßregeln übcrgieng.Die Verwüstungen eines dadurch vcr.anlaßtenKrieges endigten sich (1521) durch einenauf vier Jahre geschlossenen Wassenstillstand.

Der